Homepage -> Förderverein -> JHV -> JHV 2007

Harmonische Mitgliederversammlung bei der FF Rennerod

Mit den besten Wünschen für ein gutes und gesundes Jahr 2007 eröffnete der Vorsitzende Adrian Stickel die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Rennerod am 6. Januar 2007.

Stadtbürgermeister Hans-Jürgen Heene würdigte in seinem Grußwort das hohe Engagement aller – „von jung bis alt“. Dies sei ein Grund, warum die Feuerwehr zu einem wichtigen Botschafter für die Stadt Rennerod geworden sei. Sichtlich beeindruckt berichtete er von seinen Eindrücken einer Großübung im vergangenen Sommer, an der verschiedenen Hilfsorganisationen teilgenommen hatten. Es sei immens wichtig, dass die Zusammenarbeit in solchem Rahmen funktioniere, auch wenn er hoffe, dass es bei Übungen bleiben möge. Mit Wehmut, aber auch mit Freude auf den neuen Hubertus-Platz, erinnerte Heene an den Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses neben der katholischen Kirche im Spätherbst des letzten Jahres.

In seiner bekannt kurzen und knackigen Art, überbrachte Wehrleiter Heinz-Werner Schütz die Grüße des erkrankten Verbandsbürgermeisters Werner Daum. Zusammen mit Wehrführer Oliver Güth konnte er die Kameraden Uwe Hermann, Florian Klering, Benedikt Maihöfer, Martin Müller, Claus Martin Schorn und Martin Venbrocks zu Feuerwehrmännern ernennen. Darek Wirtz wurde zum Oberfeuerwehrmann, Klaus Mack zum Hauptfeuerwehrmann und Steffen Türk zum Löschmeister befördert.

 

Stolze 1.169 Einsatzstunden, also etwa 164 Arbeitstage, waren in 2006 durch die FF Rennerod erbracht worden, berichtete Wehrführer Oliver Güth. 19 Mal war man beispielsweise zu Einsätzen im Zusammenhang mit der Vogelgrippewelle zu Beginn des Jahres gerufen worden. Außergewöhnlich und vermutlich einmalig war auch das Mitwirken von Kameraden im Rahmen der Fußball-WM. Als Teileinheit des Gefahrstoffzuges Westerwald wurden sie in der Nähe des Stadions in Kaiserslautern zu Sicherungsmaßnahmen eingesetzt. Hier war man an allen 5 Spieltagen präsent und es wurden rund 450 Stunden geleistet. Im Vorjahresvergleich fiel auf, dass die Zahl der Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung auf 14 zurückgegangen war. Im Gegensatz dazu musste aber zu 36 Brandeinsätzen, inklusive Fehlalarmen, ausgerückt werden. Dies entspricht einer Steigerung um fast 100%. Zur Erinnerung bzw. zur allgemeinen Information lies Güth einige Eindrücke von Einsätzen und Übungen im Rahmen einer Präsentation Revue passieren. Während der 11 Übungen im vergangenen Jahr waren rund 1.150 Stunden geleistet worden. Das neu eingeführte Übungskonzept habe sich bewährt und werde fortgeführt.

Die Schwerpunkte der Vereinstätigkeit hatten bei dem Bau des Betriebsstoffe- und Gerätelagers, sowie bei den Planungen für das 100-jährige Bestehen der FF am 5./6.9.2009 gelegen. Ohne die engagierte Arbeit der Alterskameraden wäre der Bau des Gerätelagers nicht möglich gewesen, resümierte Stickel.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der FF wurde Wehrführer Oliver Güth geehrt. Im Jahr 1981 war er in die Jugendfeuerwehr eingetreten und hatte im Laufe der Jahre alle wichtigen Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 2003 war er an die Spitze der Renneroder Wehr gewählt worden.

Mit rund 20 Jugendlichen habe man, so Jugendwart Uwe Hanz, derzeit, entgegen dem allgemeinen Trend und der demographischen Entwicklung, keinerlei Nachwuchssorgen. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten die Jugendlichen an verschiedenen Veranstaltungen auf VG- und Kreisebene teilgenommen. Die Teilnahme daran stehe auch auf dem diesjährigen Programm. Die 49 Übungen, bei einer Beteiligung von durchschnittlich über 80%, standen im Zeichen von feuerwehrtechnischer Ausbildung und allgemeiner Jugendarbeit.

Der neue Kassierer Volker Hanz gab in seinem ersten Kassenbericht der Wehr einen detaillierten Überblick über die Ein- und Ausgaben des Fördervereins. Die Kassenprüfer in bescheinigtem ihm eine einwandfreie Führung der Bücher und der Bitte um Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig gewährt.